Weltraum

Astronomie

SUBARU

Astronomie ist eine grundlegende Wissenschaft, die anhand von Beobachtungen auch weitest entfernter Himmelskörper die Naturgesetze und den Ursprung des Universums erklärt.

Die Astronomie in Japan verzeichnet großen Zulauf in den letzten Jahren. Das National Astronomical Observatory of Japan (NAOJ) ist die zentrale Organisation für Japans astronomische Forschung und arbeitet gemeinsam mit allen japanischen Universitäten. Seit 1999 betreibt das Institut mit dem weltweit größten optischen Infrarotteleskop 'SUBARU' in Hawaii internationale Beobachtungsprogramme (www.nao.ac.jp).

Super-Kamiokande

Außerdem hat Japan ein Radioteleskop im Weltraum stationiert (HALCA), das mittels direkter Einbindung von Radioteleskopen auf der Erde als erstes Radioobservatorium im Weltraum diente.

Japan nimmt als gleichstarker Partner der USA und Europas am herausfordernden Projekt Atacama Large Millimeter Array (ALMA) teil, dem Bau eines riesigen Radio-Interferometer in Chile. Dabei legt Japan einen besonderen Schwerpunkt im submillimeter Bereich.

Weiterhin hat das Institute for Cosmic Ray Research der Tokyo University (ICRR) den weltgrößten unterirdischen Detektor für Neutrinos, Super-Kamiokande, gebaut. Dessen Vorgänger, Kamiokande, diente der ersten Entdeckung der kosmischen Neutrinos aus der Supernova 1987a. Super-Kamiokande soll einen Neutrinostrahl empfangen der aus 250 km Entfernung von der High Energy Accelerator Research Organization (KEK) gesendet wird, um die theoretische Grundlage des Elementarteilchens zu prüfen (www.kek.jp).

Die japanische Simulations-Astrophysik ist auch bekannt durch die Entwicklung spezieller Rechenwerke (Pipes) zur Simulation des gravitationsgebundenen N-Körper-Problems.