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JSPS Rundschreiben aus Wissenschaft und Forschung | Nr. 02/2008 | Ausgabe 65

NASA nutzt japanische Technologie

Ein am Research Center for Advanced Science and Technology der University of Tokyo unter Leitung von Yutaka Kondo entwickelter, hochmoderner Apparat wird bei einem NASA-Projekt zur Untersuchung des Einflusses der Luftverschmutzung auf die globale Erwärmung benutzt. Die NASA will das Gerät zur Schadstoffanalyse für die Beobachtung von Rußpartikeln in der Atmosphäre am nördlichen Polarkreis nutzen.

Mithilfe von Laserstrahlen kann das Gerät bis zu 10.000 winzige Rußpartikel in der Sekunde analysieren und Verunreinigungen auf der Oberfläche der winzigen Teilchen messen. Es kann Partikel mit einem Durchmesser von 90-1.000 Nanometern untersuchen, während herkömmliche Geräte dies nur bei Partikeln mit einem Durchmesser von 200-500 Nanometern können.

Mit Satelliten und Flugzeugen wird die NASA am nördlichen Polarkreis die Schadstoffarten in der Luft und ihre Lebensbedingungen beobachten. Dabei soll der Einfluss auf den Verlauf der Erderwärmung geprüft und gleichzeitig Daten anderer Stoffe wie Stickoxid, Ozon oder Quecksilber gesammelt werden. Zur Datensammlung werden Flugzeuge mit dem japanischen Analysegerät an Bord im April und zwischen Juni und Juli jeweils drei Wochen lang im Einsatz sein.
(Quelle: Asahi 02.04.2008)