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JSPS Rundschreiben aus Wissenschaft und Forschung | Nr. 02/2007 | Ausgabe 62

Neue Detektoren für C-Waffen

Um für Angriffe durch biologische und chemische Massenvernichtungswaffen besser gewappnet zu sein, plant das Japan Ministry of Defense die Entwicklung neuer Detektoren zur schnelleren Identifizierung dieser tödlichen Substanzen. Dadurch können betroffene Gebiete schneller dekontaminiert und Verletzte richtig behandelt werden.

Bislang werden im Falle eines Angriffes mit Nervenkampfstoffen wie Sarin Spezialisten der Ground Self-Defense Force (GSDF) zu den kontaminierten Gebieten entsandt. Dies birgt jedoch das Risiko, dass sie selbst mit den giftigen Substanzen in Berührung kommen und in den betroffenen Gebieten nur begrenzt helfen können.

Entwickelt werden sollen deshalb Detektoren, die mithilfe elektromagnetischer Strahlung bereits aus größerer Distanz chemische Substanzen bestimmen können. Das Verteidigungsministerium wird dazu erstmalig Universitäten und private Einrichtungen zur Mitarbeit auffordern und will mehrere Millionen Yen für diese Forschungsarbeiten bereit stellen. Auch die bereits vorhandenen großen und nicht sehr wendigen Aufklärungsfahrzeuge zur Identifizierung von Viren und Bakterien wie Milzbrand sollen im Rahmen des neuen Forschungsprojekts weiterentwickelt werden.
(Quelle: Yomiuri 10.05.2007)