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JSPS Rundschreiben aus Wissenschaft und Forschung | Nr. 01/2005 | Ausgabe 52

Fraunhofer-Institut vertieft Zusammenarbeit mit Japan

Das in Kaiserslautern ansässige Fraunhofer-Institut für Experimentelles Software Engineering (IESE) hat ein langfristiges Kooperationsabkommen mit dem japanischen Ministry of Economy, Trade and Industry (METI) geschlossen. Ziel ist die Unterstützung des japanischen Software Engineering Centre (SEC), das als japanische Forschungs- und Technologietransferplattform zur Förderung des industriellen Software Engineering beitragen soll. Das IESE wird dabei mit Spitzenuniversitäten in Osaka und Nara zusammenarbeiten, um neue Methoden der Softwareentwicklung zu erschließen und den Technologietransfer in japanische Unternehmen zu fördern.

Das Institut und die Universitäten verbindet bereits eine langjährige Partnerschaft, oftmals für Auftragsforschung u.a. für die Unternehmen Ricoh Co., Ltd. und Fujitsu. Auch derzeit kooperieren am IESE Experten von Ricoh in einem deutsch-japanischen Team bei der Entwicklung zukünftiger Bürodienstleistungen.

Das Fraunhofer-Institut hofft, durch das Abkommen nicht nur die Zusammenarbeit mit führenden japanischen Wissenschaftlern zu vertiefen, sondern auch Kooperationen mit japanischen Unternehmen eingehen zu können. Mit einem ersten konkreten Projekt zum Thema "Projektaufwandseinschätzung" wurde bereits begonnen. Dabei werden die am IESE entwickelten Methoden und Werkzeuge OSR (Optimised Set Reduction) und CoBRA (Cost Estimation, Benchmarking, and Risk Assessment) zur messdatenbasierten Entwicklung von Kostenschätzmodellen eingesetzt.
(Quelle: www.internationale-kooperation.de)