JSPS Rundschreiben aus Wissenschaft und Forschung | Nr. 01/2005 | Ausgabe 52
JSPS-Rundschreiben, 01/2005, Nr. 52 (270 KB)
Gen steuert „innere Uhr“
Wissenschaftler der Nagoya University haben einen Mechanismus entschlüsselt, der das Schlafen und Erwachen eines Organismus nach Vorgabe seiner inneren Uhr steuert. Die innere Uhr des menschlichen Körpers wird durch das sogenannte „Uhren-Gen“ aktiviert, welches „CLOCK-Proteine“ produziert. Die Stärke des Gens steht in engem Zusammenhang mit der Proteinmenge: Mit steigender Proteinmenge erfolgt eine Schwächung des Gens. Ein schwächeres Gen produziert wiederum weniger Protein. Dieser Prozess, bei dem das Protein gebildet und wieder abgebaut wird, ist nahezu identisch mit dem Wirken unserer biologischen Uhr. Die Erkenntnisse wurden in der Onlineausgabe eines amerikanischen Wissenschaftsmagazin veröffentlicht und könnten zur Lösung der Rätsel um den Prozess des Einschlafens und Aufwachens führen.
(Quelle: Yomiuri 22.11.2004)
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