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JSPS Rundschreiben aus Wissenschaft und Forschung | Nr. 01/2003 | Ausgabe 42

Schlechte Berufsaussichten für Highschoolabsolventen

Erstmals haben in Japan weniger als fünfzig Prozent der diesjährigen Oberschulabsolventen eine feste Arbeitplatzzusage erhalten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Ministry of Education, Culture, Sports, Science and Technology (MEXT), die jedes Jahr im Oktober und September durchgeführt wird. Dieser Negativrekord von 49,1% durchbricht den bisherigen Tiefstand von 50,7% im Oktober 2002. Von den etwa 1,29 Mio. Oberschulabgängern sind 242.000 als arbeitssuchend eingetragen, doch nur 114.000 von ihnen haben bereits ein informelles Arbeitsangebot erhalten. Dabei beträgt die Rate der Arbeitszusagen für männliche arbeitssuchende Absolventen 49,9% und ist damit im Vergleich zum Vorjahr um 4,1% gesunken. Für weibliche Absolventen sank die Rate der Arbeitszusagen um 3,1% auf 44.1%.

In den Präfekturen war die Rate der Arbeitszusagen in Okinawa mit 15,3% am niedrigsten, gefolgt von Hokkaido mit 25,1%, Miyagi mit 28,1% sowie Kochi mit 32,2% und Fukuoka mit 33,2%. In der Präfektur Gifu erhielten mit 70,4% die meisten Absolventen eine Arbeitsplatzzusage, gefolgt von Mie mit 67,9%, Aichi mit 67,2% und Toyama mit 66,9%.

Die Studie hatte sich in den letzten Jahren als zuverlässiger Indikator für die Berufsaussichten der Oberschulabgänger erwiesen. Eine Vergleichsstudie wird jedes Jahr im März durchgeführt und untersucht die Anstellungssituation der Oberschulabsolventen. Für dieses Jahr ist zu erwarten, dass der Anteil der Absolventen mit Anstellung bei einem niedrigeren Wert als den im vergangenen Jahr ermittelten 86,3% liegt.
(Quelle: Asahi 19.12.2002)