JSPS Rundschreiben aus Wissenschaft und Forschung | Nr. 05/2002 | Ausgabe 40
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JSPS Rundschreiben aus Wissenschaft und Forschung | Nr. 05/2002 | Ausgabe 40
Solarenergie
Im Zuge der Umstellung auf alternative Energien werden auch in Japan Häuser mit Solaranlagen immer beliebter. Die Zahl der Hauseigentümer, die Solaranlagen installieren läßt, ist in den letzten drei Jahren stetig gestiegen. Hersteller von Solaranlagen gehen davon aus, dass in diesem Fiskaljahr mehr als 100.000 Häuser mit Sonnenkollektoren ausgestattet werden.
Nach Angaben der in Tokyo ansässigen Solar Power Generation Association ist Japan weltweit der größte Produzent und Konsument von Solarenergie.
Solaranlagen für Häuser kosten bis zu Yen 3 Mio. (ca. EUR 26.000). Nach Angaben der Firma Natural Sky Network, die auf den Onlinevertrieb von Solarausstattung spezialisiert ist und ihren Sitz in der Präfektur Saitama hat, können Anlagen für unter Yen 100.000 (EUR 870) produziert werden. Zu den Anlagen gehört eine 26 x 40 cm große Außenbatterie, die die von den Sonnenkollektoren erzeugte, überschüssige Energie speichert und für drei bis vier Fernsehbetriebsstunden ausreicht.
Kam Solarenergie früher hauptsächlich bei Kleinelektronik wie Taschenrechnern und Armbanduhren zum Einsatz, so erstreckt sich die Nutzung nun auch auf Gartenlampen und Mobiltelefone. Im Falle von Naturkatastrophen sind solarbetriebene Scheinwerfer und Radios von großem Vorteil.
(Quelle: Japan Times 06.07.2002)
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